Die Verschwiegenheitspflicht ist das Fundament des therapeutischen Vertrauensverhältnisses. Sie ist zugleich berufsrechtlich streng geregelt und hat unmittelbare Folgen dafür, wie Sie Patientendaten speichern und verarbeiten dürfen.
Psychotherapeut*innen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufs anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet. Diese Pflicht gilt umfassend, zeitlich unbegrenzt und wirkt auch über das Ende der Behandlung hinaus. Sie erstreckt sich auf Mitarbeiter*innen und alle Personen, die Zugang zu den Daten haben könnten.
Im Zweifel gilt: Zurückhaltung und, wenn möglich, das Einholen fachkundiger Beratung, bevor Informationen weitergegeben werden.
Berufsrechtliche Verschwiegenheit und die DSGVO greifen ineinander. Technisch bedeutet das: Zugriffsschutz, Verschlüsselung und ein klares Berechtigungskonzept sind keine Kür, sondern Voraussetzung, um Ihrer Schweigepflicht auch faktisch nachkommen zu können. Wer Daten unverschlüsselt auf einem geteilten Gerät ablegt, riskiert einen Bruch der Verschwiegenheit schon durch Fahrlässigkeit.
PhiPaveOne speichert alle Patientendaten 100 % lokal und AES-256-verschlüsselt auf Ihrem Mac. Ohne Cloud-Zwischenstelle bleibt der Kreis der Zugriffsberechtigten so klein wie möglich – ein direkter Beitrag zur Wahrung Ihrer Verschwiegenheitspflicht.
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Zur Live-DemoDieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine fachkundige Beratung.