„Cloud oder lokal?" ist für die psychotherapeutische Praxis mehr als eine technische Frage. Es geht um Datenhoheit, Verschwiegenheit und darum, wer im Ernstfall Zugriff auf Ihre Daten hat.
Bei einer Cloud-Lösung liegen Ihre Daten auf Servern eines Anbieters, der als Auftragsverarbeiter tätig wird. Sie benötigen einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) und müssen darauf vertrauen, dass Speicherort, Zugriffskonzept und Löschroutinen dauerhaft passen. Bei lokaler Speicherung bleiben die Daten physisch bei Ihnen – Sie sind alleinige*r Verantwortliche*r, ohne zusätzliche verarbeitende Stelle.
Die therapeutische Verschwiegenheit ist ein hohes Gut. Je weniger Dritte technisch überhaupt in die Nähe der Daten kommen, desto einfacher lässt sich diese Pflicht absichern. Eine lokale, verschlüsselte Ablage minimiert die Angriffsfläche und macht klare Aussagen gegenüber Patient*innen möglich.
Cloud-Dienste sind auf eine stabile Internetverbindung angewiesen. Fällt die Verbindung oder der Dienst aus, steht die Praxis still. Eine lokale Anwendung arbeitet unabhängig vom Netz weiter. Der Preis dafür: Für Backups sind Sie selbst verantwortlich – ein Punkt, den eine gute Software durch komfortable Backup-Funktionen abfedern sollte.
| Kriterium | Lokal | Cloud |
|---|---|---|
| Datenhoheit | vollständig bei Ihnen | beim Anbieter (AV-Vertrag) |
| Betrieb ohne Internet | ja | nein |
| Backup-Verantwortung | bei Ihnen | meist beim Anbieter |
| Zugriff durch Dritte | minimiert | technisch möglich |
PhiPaveOne ist bewusst als lokale Anwendung konzipiert: Alle Praxisdaten bleiben AES-256-verschlüsselt auf Ihrem Gerät, es gibt keine stille Cloud-Synchronisation. Für die Sicherung stehen komfortable Backup-Funktionen bereit, damit Verfügbarkeit und Datenhoheit kein Widerspruch sind.
Selbst ausprobieren: In der Live-Demo sehen Sie, wie sich die lokale Arbeitsweise im Alltag anfühlt.
Zur Live-DemoDieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung.