Ein Festplattendefekt, ein verlorener Laptop oder ein Verschlüsselungstrojaner – und die gesamte Behandlungsdokumentation ist weg. Weil Sie zur langfristigen Aufbewahrung verpflichtet sind, ist ein durchdachtes Backup keine Option, sondern Pflicht. Die bewährte 3-2-1-Regel macht es einfach.
Behandlungsdokumentationen sind in Österreich mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Über einen so langen Zeitraum ist ein Datenträgerausfall statistisch beinahe unvermeidlich. Ein einzelnes Backup reicht nicht: Fällt es zeitgleich mit dem Original aus, stehen Sie mit leeren Händen da.
Ein Backup mit Gesundheitsdaten ist genauso schützenswert wie das Original. Externe Datenträger gehören daher verschlüsselt – unter macOS etwa als verschlüsseltes APFS-Volume (per Rechtsklick im Finder oder über das Festplattendienstprogramm) oder mit verschlüsselten Time-Machine-Backups. Bewahren Sie das Passwort getrennt vom Datenträger auf.
Ein Backup ist nur so gut wie seine Wiederherstellung. Testen Sie mindestens einmal, ob sich Ihre Daten tatsächlich zurückspielen lassen, und legen Sie einen festen Rhythmus fest – lieber automatisiert als „wenn ich dran denke".
Weil PhiPaveOne Ihre Daten lokal auf dem Mac hält, behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Backups: Sie entscheiden, wann und wohin gesichert wird, und binden die Praxisdaten nahtlos in Ihre bestehende 3-2-1-Strategie und in Time Machine ein.
Praxis-Tipp: Machen Sie sich in unserer Live-Demo ein Bild von der lokalen Datenhaltung – ohne Anmeldung und ohne echte Daten.
Zur Live-DemoDieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine fachkundige Beratung.